„Eine ständige menschliche Nähe"
Die Geschichte von Pamelo und einem Stipendium, das sein Leben veränderte
„Mein Name ist Pamelo Adagbe. Ich bin in bescheidenen Verhältnissen geboren und aufgewachsen.“ Und: „mir wurde sehr früh klar, dass harte Arbeit und Ausdauer unerlässlich sind, aber dass Willenskraft nicht ausreicht, um bestimmte Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel den Zugang zu höherer Bildung“. So beginnt der Bericht von Pamelo, einem der jungen Menschen in Benin, welche die GMM in den letzten Jahren mit Stipendien unterstützt hat, die von vielen Wohltätern zur Verfügung gestellt wurden.
Nach seinem Schulabschluss 2017 kam Pamelo dank Sr. Josephine Reine Olaogoun mit der GMM in Kontakt und erhielt ein Stipendium, das von Frau Gianna Vanti Amaduzzi aus Meran im Gedenken an ihren Ehemann Romano finanziert wurde. Die Unterstützung ermöglichte ihm ein Studium der Betriebswirtschaft, das er 2000 mit dem Bachelor und 2022 mit dem Master abschloss. „Diese Unterstützung half mir, in schwierigen Zeiten fokussiert zu bleiben und methodisches Vorgehen, Verantwortungsbewusstsein und übergreifende Kompetenzen zu entwickeln.“ Nach seinem Abschluss begann er seine berufliche Laufbahn: nach einem Praktikum bei der Caritas wechselte er zum Welternährungsprogramm, wo er derzeit als stellvertretender Finanzdirektor in Cotonou tätig ist. Gemeinsam mit seinem Bruder gründete er ein Unternehmen für Metallverarbeitung und Möbelbau. Mit seiner Partnerin Allegra hat er einen Sohn namens Romano, benannt nach dem Ehemann seiner Wohltäterin. „Heute versuche ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten zurückzugeben was ich erhalten habe und unterstütze einige junge Menschen bei der Bezahlung ihrer Schulgebühren, vermittle ihnen Praktikumsplätze und widme meine Zeit der Begleitung jener, die eine Ausbildung machen oder ein Unternehmen gründen möchten.“
Auf den Fotos: Pamelo am Tag seiner Abschlussfeier; zusammen mit Allegra und dem kleine Romano sowie, noch als Student, mit Alpidio Balbo

