Natitingou feiert

„Ich habe von Afrika mehr bekommen als ich gegeben habe“: mit diesen Worten hat Alpidio Balbo seine langjährige Missionstätigkeit anlässlich der Feierlichkeiten zum siebzigjährigen Jubiläum der Missionierung Atacora's umrissen, welche in Natitingou stattgefunden haben.

Das Ereignis hat wichtige kirchlichen Würdenträger in die Stadt im Nordbenin gebracht: den apostolischen Nuntius, Mons. Michael Blume, den Erzbischof von Parakou, Mons. Pascal N'Koue, den Erzbischof von Aix en Provence, Mons. Christophe Dufour, mit diversen Vertretern seiner Diözese, welche mit Natitingou verbrüdert ist. Weiters waren anwesend der für den Benin und Niger zuständige Leiter der Gesellschaft der Afrika-Missionen (SMA), Pater Michel l'Hostis sowie der Pariser Leiter der SMA, Pater Pierre Richaud.

Die Feierlichkeiten wurden mit einer Messe in der Wallfahrtskirche Notre Dame von Atacora eingeleitet und mit der Segnung des Krankenhauses „Santa Bakhita“ fortgesetzt. Die Initiative zum Bau dieses Krankenhauses geht auf Mons. N'Koue zurück, als er noch Bischof von Natitingou war, und eine Gruppe von italienischen Gönnern, welche da unter anderem sind: die Region Venetien, die Sanitätseinheit 15 Alta Padovana, das Unternehmen Guerrato Spa von Rovigo, der Bauernverband Sinistra Piave, die Cisl von Padova.

Bei der am Nachmittag folgenden Versammlung ergriff auch Alpidio Balbo das Wort. „Das Leid hat mich vor 40 Jahren nach Afrika gebracht“, sagte der Gründer des GMM, „diese Menschen haben mir mehr gegeben als ich jemals geben kann. Ihnen gilt mein innigster Dank“.

Für den darauffolgenden Morgen stand die Segnung der neuen Kirche von Saint Sauveur auf dem Programm, während der GMM nach Bembereké weiterzog.

Im Bild: Alpidio Balbo am Rednerpult mit Francine Reuter als Übersetzerin; die Messe in der Wallfahrtskirche Notre Dame von Atacora; die Segnung des Krankenhauses von Santa Bakhita.