Alles wartet auf den Papst
Seit Montag Abend sind wir im Benin, und wohin man auch geht, spürt man dass das Land mit Spannung auf den Papstbesuch wartet, der vom 18. bis 20. November stattfinden wird.
Auf allen Kirchen, von Cotonou bis in den Norden, hängen Willkommensplakate für den Papst. Schon das Einreiseformular für den Benin, welches von Air France beim Anflug verteilt wird, enthält statt der üblichen Werbung einen Hinweis auf das bevorstehende Ereignis.
Die erste Etappe auf der Reise in den Norden ist wie üblich Bohicon, um den Erzbischof von Cotonou, Mons. Nestor Assogba, zu begrüßen. Dabei wird Alpidio Balbo von Valentina Soldo aus Turin, Francine Reuter aus Bassano del Grappa und Giuseppe Marzano begleitet. Weiter geht’s nach Parakou, wo die Gruppe von Pater Bernard Toha, dem Verantwortlichen der lokalen Caritas empfangen wird, um gemeinsam das Diagnosezentrum „Sancta Maria“ und das Aufnahmezentrum „Notre Dame du refuge“ von Komiguea zu besuchen.
Hier gesellt sich der Projektleiter Fabrizio Arigossi zur Gruppe, der bereits seit zwei Wochen im Benin ist, und gemeinsam wird die Reise nach Natitingou fortgesetzt, wo die Feierlichkeiten zum siebzigjährigen Jubiläum der Evangelisierung von Atacora stattfinden werden. Roberto Andriolo, Ausschussmitglied des GMM, befindet sich bereits seit drei Wochen in Natitingou, um bei der
Installation der Radiologischen Geräte im neuen Krankenhaus zu helfen. Das Krankenhaus wird morgen eingeweiht, dabei ist auch ein Beitrag Alpidio Balbo's vorgesehen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird die Einweihung der neuen Kirche am Freitag sein.
Im Bild: Mit Mons. Assogba in Bohicon – das Plakat das den Papstbesuch ankündigt – mit den Verantwortlichen des Zentrums von Komiguea.

