Zweisprachige Schule

In Parakou, Nordbenin, wird dringend eine zweisprachige Schule für die Kinder von Familien, die aus dem Niger kommen, benötigt. Der GMM wird auf Wunsch der Erzdiözese den Bau einer neuen Schule finanzieren.

Durch die anhaltende religiöse Intoleranz und sich häufende Gewalttätigkeiten in ihrem Land verlassen immer mehr Menschen den Niger um sich im Benin niederzulassen. Für viele ist Parakou das Ziel, wobei eine der ersten Schwierigkeiten, denen die Einwanderer begegnen, die Sprache ist: im Niger ist die offizielle Sprache Englisch, im Benin Französisch.

Um den Kindern die Eingliederung in ihre neue Heimat zu erleichtern hat die Erzdiözese beschlossen, eine Schule mit zweisprachigem Unterricht einzurichten, und den GMM um Hilfe gebeten. Auf einem Grundstück, das der erste Präsident des Benin, Hubert Koutoukou, zur Verfügung stellt, wird hierzu eine neue Schule errichtet. Sie soll aus zwei Kindergartenklassen, sechs Volksschulklassen, einem Informatikraum, einer Bibliothek, einem Aufenthaltsraum sowie Küche, Büros und Sanitärräumen bestehen. Die vorgesehenen Kosten belaufen sich auf ca. 70.000.- Euro.