Weltwassertag 2021
Am 22. März wird, wie jedes Jahr, der von der UNO proklamierte Weltwassertag begangen. Die Trinkwasserversorgung für Menschen zu schaffen, die noch keinen Zugang dazu haben ist eines der Hauptziele der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben”. Hunderte von Brunnenbohrungen und die Anlage von Speicherbecken für die Bewässerung sind in den nunmehr fünfzig Jahren der Tätigkeit der Meraner Missionsgruppe und ihres Gründers, Alpidio Balbo, geschaffen worden.
Und seit auch die afrikanischen Länder, in denen die Gruppe tätig ist, von der Pandemie betroffen sind, gilt das umso mehr. Die Dörfer mit Wasser zu versorgen, in denen noch keines zur Verfügung steht, ist auch ein Mittel, um die Pandemie zu bekämpfen, denn ohne Wasser ist es nicht möglich, die einfachsten Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen und die Reinigung der Räume vorzunehmen.
Im Jahr 2021 werden acht Brunnenbohrungen durchgeführt, und zwar im Süden und Norden des Benin, vier im Departement von Borgou und vier in jenem von Zou. Die in Absprache mit der Diözesancaritas von Parakou, N’Dali und Abomey ausgewählten Dörfer sind: Banna, Kpakoukparou, Kpari und Goro Bani im Borgou Gebiet sowie Gueguezogon, Ounsougon, Kpokissa und Hounoume im Gebiet von Zou. Alle acht Brunnen werden mit Pumpen ausgestattet, die den Strom von einer Photovoltaikanlage beziehen, zusätzlich wird ein Wasserturm mit einem Reservetank aufgestellt.
Die Arbeiten der Meraner Missionsgruppe zur Erschließung neuer Wasserquellen werden teils von öffentlichen Einrichtungen wie der Autonomen Provinz Bozen, teils durch die Unterstützung zahlreicher Wohltäter*innen ermöglicht. Die Gesamtkosten für die heuer geplanten Arbeiten belaufen sich auf ungefähr 207.000.- Euro und jede Hilfe ist willkommen, ob das nun in Form der „Brunnenquote“ von 3.000.- Euro oder jedweder sonstigen Summe ist, alles trägt dazu bei, gutes Trinkwasser jenen Menschen zu bringen, die noch keinen Zugang dazu haben.
Bild: Einer der im Benin gebauten Brunnen

