Weltwassertag 2020

Am 22. März wird, wie jedes Jahr, der von der UNO proklamierte Weltwassertag begangen. Heuer fällt dieser Tag mitten in die weltweite Bedrohung durch das Coronavirus. Seit einigen Tagen hat die Pandemie auch die Subsahara erreicht, was bedeutet dass auch die Länder betroffen sind, in denen die Missionsgruppe Meran „ein Brunnen zum Leben“aktiv ist, sprich Benin, Togo und Burkina Faso, wo man bereits das erste Todesopfer beklagt. Es sind Gebiete in denen akuter Mangel an Zugang zu frischem Trinkwasser und Hygieneeinrichtungen schon unter normalen Bedingungen herrscht.

Vor einigen Wochen hat der GMM „ein Brunnen zum Leben“ den Startschuss für acht Brunnenbohrungen in verschiedenen Dörfern des Benin gegeben, die in Bezug auf die Wasserversorgung in besonders benachteiligten Gebieten liegen. Die Bohrungen finden in den folgenden Dörfern statt: Firou, Materi, Goutere und Kounakougou im Atakoragebiet, dazu Yenku und Sanniga in Borgou und Bodedji und Aketekpa in Zou. Sieben der Brunnen werden mit einer mit Solarstrom betriebenen Pumpe und einem Reservewassertank ausgestattet, der achte wird mit einem Fußpedal und ohne Reservetank ausgerüstet.

Es ist eines der wichtigsten Projekte des GMM für das Jahr 2020, und angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in Afrika wird dafür Hilfe benötigt: jede auch noch so kleine Spende hilft, das dringend benötigte Trinkwasser Bevölkerungsteilen zugänglich zu machen, die noch ohne sind.

Bild: einer der letztes Jahr neu errichteten Brunnen