Vincenzo und „les Saints Innocents“
Im Waisenheim „des Saints Innocents“ von Natitingou erlebte die Reisegruppe des GMM, die zur Zeit mit Alpidio Balbo im Benin unterwegs ist, einen ihrer bewegendsten Momente.
Das Waisenheim ist eine jener Einrichtungen, die von der Missionsgruppe Meran „ein Brunnen zum Leben“ durch Kinderpatenschaften unterstützt wird. Es beherbergt Kinder, die in ihren Dörfern wegen des weit verbreiteten Aberglaubens dem sicheren Tod geweiht wären. „Hier haben wir einen der bewegendsten Eindrücke unserer Reise gehabt“, erzählt der Präsident des GMM, Roberto Vivarelli. „Am 22. Januar, (Tag des hl. Vinzenz) wurde im kleinen Dorf Budè, in der Pfarrei Tobrè, ein Kind geboren – leider ohne Arme!“. Es wurde nach dem heiligen des Tages – Vincenzo – genannt. Bruder Antoine Sabi Bio, Apostolischer Verwalter der Diözese, hat den GMM gebeten, in Zukunft „die Arme“ des Kleinen zu sein. „Wie ihm aus medizinischer Sicht geholfen werden kann, weiß man noch nicht“, erklärt Vivarelli, „aber wir haben die feste Absicht, in Zukunft „die Arme“ für Vincenzo zu sein“. (Der ausführliche Bericht ist in den „Storie Africane“ nachzulesen).
Bilder: Vincenzo und der Besuch im Weisenheim „des Saints Innocents“

