Erster Brunnen 2026 ist fertig
Er versorgt 3.250 Bewohner des Dorfes Lo/Kouekouekanme mit sauberem Trinkwasser
In Lo/Kouekouekanme, einem Dorf mit 3250 Einwohnern ca 57 km von Bohicon entfernt im Süden von Benin, wurde der erste der neun geplanten Trinkwasserbrunnen im Rahmen des „Wasserprogrammes 2026“ der Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen zum Leben“, fertiggestellt.
Bisher war der Zugang zu Trinkwasser im Dorf eingeschränkt und unzuverlässig. Dank des neuen Brunnens, der mit einer solarbetriebenen Tauchpumpe ausgestattet ist, werden Infektionskrankheiten durch verseuchtes Wasser deutlich reduziert und somit die Gesundheit und Hygiene der Menschen verbessert. Außerdem schafft er Frauen und Mädchen, die vorher viel Zeit mit Wasserholen verloren, mehr Raum für Bildung, Erwerbstätigkeit und das Familienleben.
Die übrigen acht Bohrungen, die im Rahmen des GMM-Projekts „Mama ich habe Durst“ für 2026 geplant waren, sind inzwischen im Bau oder fast abgeschlossen.
Das Projekt, das etwa 16.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen wird, betrifft vier Départements des Landes, die durch Wasserknappheit und hohe Anfälligkeit gegenüber Klimaveränderungen gekennzeichnet sind: Atacora, Borgou, Donga und Zou. Das Projekt, das auch in diesem Jahr wieder von der Autonomen Provinz Bozen mit einem Beitrag von fast 153.000 Euro unterstützt wird, wird in Zusammenarbeit mit den örtlichen diözesanen Caritas-Organisationen und dem Gesundheitszentrum „St. Camille“ der Kamillianerpatres in Davougon realisiert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 220.000 Euro.
Bilder: der Trinkwasserbrunnen von Lo/Kouekouekanme

