Oasis d'amour in Rimini

„Ich bitte euch um eure Gebete für dieses Projekt Gottes. Ich bin nichts, Gott entscheidet, wen er auserwählt“. Das sind die Worte von Gregoire Ahongbonon, Gründer seit den frühen Neunzigern der psychiatrischen Gesundheitszentren „Oasis d'amour“ im Benin und an der Elfenbeinküste. Gregoire Ahongbonon war einer der Gastredner beim Meeting von Rimini und hat bei dieser Gelegenheit auch Roberto Vivarelli, den Präsidenten der Missionsgruppe Meran „ein Brunnen zum Leben“, getroffen.

Der GMM unterstützt, dank der Spende einer Meraner Gönnerin, die Oasis d'amour von Bohicon, im Südbenin, seit einigen Jahren mit der täglichen Lieferung von Brot. „Ich danke euch herzlich für diese so wichtige Hilfe“, sagte Ahongbonon zu Vivarelli, und erklärte gleichzeitig, dass die Trägerin der Gesundheitszentren, der von ihm gegründete Verein Camillo de Lellis, dringendst ein neues Zentrum in der Diözese Aneho, in Togo, einrichten möchte. In dieser Gegend werden geistig Gestörte nämlich immer noch als vom Teufel besessen angesehen und nicht selten an einen Baum gefesselt und ihrem Schicksal überlassen.

Bilder: Gregoire Ahongbonon und Roberto Vivarelli beim Meeting von Rimini