Mit Clementine in Turin

„Dank eurer Hilfe können wir unseren Mitmenschen beistehen. Gott segne euch“. Mit diesen Worten hat sich Clementine Zoma, Präsidentin des Vereins Paligwend von Ouagadougou, in Burkina Faso, bei der Pfarrgemeinde von Santa Croce in Turin anlässlich des jährlichen Besuchs des GMM „ein Brunnen zum Leben“ bedankt.

Erstmals hat Clementine an der inzwischen zur Tradition gewordenen Begegnung mit der Pfarrgemeinschaft von Turin teilgenommen. Die Pfarre von Turin hat die Einnahmen aus der Spendensammlung der Adventszeit der Paligwend-Schule von Kassou, die gerade gebaut wird, zukommen lassen. Clementine hat während der Messe am Wochenende zu den Gläubigen gesprochen, außerdem ist am Ende der Messe erneut für das Projekt mit dem Verkauf eines Kalenders gesammelt worden. In ihrer Ansprache hat Clementine von ihrer Arbeit im Gesundheitszentrum, das vor drei Jahren in der Peripherie der Hauptstadt von Burkina Faso eröffnet worden war, gesprochen, das dank der Unterstützung durch den GMM und die Caritas der Pfarre zum Hl. Antonius von Padua realisiert werden konnte. Außerdem hat sie die Wichtigkeit des neuen Projektes, die Schule von Kassou, unterstrichen, angesichts der Tatsache dass Schulbildung in ihrem Land immer noch das Privileg einiger weniger ist.

„Als Kind habe ich eine Schule in meinem Dorf besucht, die vom GMM errichtet worden war. Alpidio Balbo ist irgend wann mal zu uns gekommen, damals wusste ich noch nicht, wer dieser Mann war, aber ich hätte niemals geglaubt, dass ich als Erwachsene durch den GMM meinen Traum verwirklichen würde, meinen Mitmenschen zu helfen“.