Messe in der Heilig Geist Kirche
Mit einer von Hochwürden Gianni Cosciotti zelebrierten Messe hat der GMM mit den Gläubigen der Heilig Geist Pfarrgemeinde von Meran der vierzig Missionsjahre von Alpidio Balbo gedacht.
Zum Ende der Feierlichkeit hat der Präsident des GMM ein paar Gedanken vorgetragen: „Ich frage mich oft, was mich dazu gedrängt hat, mein Leben Afrika zu widmen. Sicher waren es jene sechs Kinder, die am 4. März 1971 vor meinen Augen in der Armenapotheke von Bohicon gestorben sind. Aber ich glaube, dass der wirkliche Auslöser die Liebe und die Hingabe der Schwestern war, mit der diese sich der Kinder, auch nach dem Tod, angenommen haben“.
Der GMM wollte diesen Jahrestag bewusst mit einem Dankesgottesdienst in jener Kirche begehen, in der Alpidio Balbo zum ersten Mal nach seiner Rückkehr aus Afrika von seinen Eindrücken erzählt hatte und in der er in den Folgejahren so viele hilfsbereite Menschen gefunden hat. Balbo hat daran erinnert, wie viel in all den Jahren dank der Hilfe der vielen Gönner aus ganz Italien geschaffen worden ist. Und er wies darauf hin, dass die Missionstätigkeit auch einen erzieherischen Wert hat, was die vielen Einladungen an Schulen in Südtirol, ins Trentino in die Lombardei und in den Veneto beweisen, die an den Präsidenten des GMM ergehen. Aber nicht Ziffern und Statistiken können seine persönliche Bilanz wiedergeben: „Meine Begegnung mit Afrika ist die Begegnung mit Gott im Alltag. Neben großem Schmerz und Leid habe ich den Glauben gefunden, das ist das wertvollste was ich in mir trage“!
Foto: Alpidio Balbo während seiner Ansprache (Foto Press Arigossi).

