Malaria-Notstand entspannt sich

„Die Zeit, in der die Malaria Tod und Leid über uns und viele Familien brachte, scheint vorbei zu sein“. Diese gute Nachricht kommt von Bruder Fiorenzo Priuli, Leiter und Chefarzt des Krankenhauses „St. Jean de Dieu“ von Tanguieta, im Nordbenin.

Vergangenen Herbst hatte er sich mit dem Aufruf an den GMM gewandt, ihn im Kampf gegen die Malariaepidemie, die vor allem viele Kinder betroffen hatte, zu unterstützen.

Der GMM hat darauf, auch Dank der Unterstützung durch den Merano WineFestival, die Kosten für die Versorgung von vier Krankenbetten der Pädiatrie des Krankenhauses für ein Jahr übernommen und damit die Pflege zahlreicher Kinder ermöglicht. Eine dringend notwendige Hilfe, wie Bruder Fiorenzo schreibt, da nunmehr immer mehr Fälle von Meningitis aus dem nördlichen Grenzgebiet zu Togo auftreten und die Bekämpfung derselben den Einsatz von teuren Antibiotika erfordern.

„Bitte denkt daran, dass eure Hilfe äußerst wertvoll ist, zumal die Unterstützung durch den Staat zwar auf dem Papier besteht, in der Praxis aber nie ankommt“, schreibt der Leiter des Krankenhauses. Und Bruder Fiorenzo fügt hinzu: „Von Herzen Vergelt‘s Gott, und mögen euch diese Betten Segen bringen“!

Bilder: die Pädiatrie des Krankenhauses „St. Jean de Dieu“ von Tanguieta, Bruder Fiorenzo Priuli