Lebe wohl, Albino
Der 87jährige, aus Ruffrè im Nonstal stammende Albino Seppi hat uns für immer verlassen. Er war ein, im Meraner Vereinswesen sehr bekannter und geschätzter Mann und ein langjähriges Mitglied der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“. Alpidio Balbo nennt ihn „einen guten und freundlichen Weggefährten, mit viel Einfühlungsvermögen für die Probleme Afrikas“.
Mit der Alpinisektion von Lana, deren Gruppenleiter er war, hat er des Öfteren Aktionen der Meraner Missionsgruppe unterstützt, sei es mit der Finanzierung eines Brunnens oder mit Kinderpatenschaften. „Er hat uns, mit Hilfe der Alpini, immer wieder unterstützt“, erinnert sich Balbo, „war bei den jährlichen Mitgliederversammlungen immer dabei und hat auch seine Söhnen in unsere Arbeit eingeführt“.
Balbo erzählt weiter: „Ich habe ihn vor circa 30 Jahren kennengelernt und sehe noch vor mir, wie er mich aufgesucht hat, wie ich ihm von all den Problemen, die wir in Afrika hatten, erzählt habe und wie er mich angespornt hat, weiterzumachen. Er war ein guter Freund und ein großer Wohltäter“.
Das Begräbnis hat bereits im engsten Familienkreis stattgefunden, am Sonntag, den 21 Jänner, findet um 11 Uhr eine Gedenkmesse in der Kapuzinerkirche in Lana statt.
Bild: Albino Seppi

