Arbeiten in Mougnon haben begonnen

Der Ausbau des Aufnahmezentrums für schutzbedürftige Mädchen und Frauen ist im Gange

Im Dorf Mougnon in der Diözese Abomey, Benin, haben die Arbeiten zur Erweiterung des Aufnahme-und Ausbildungszentrums für gefährdete Mädchen und junge Frauen begonnen. Das Projekt umfasst den Bau eines Gebäudes mit zwei Werkstätten für die Berufsausbildung.

Der Auftrag wurde an die Firma T.L.E.E. Société de Travaux BTP aus Parakou vergeben, die ihre Kompetenz bereits bei früheren, von der GMM „Ein Brunnen zum Leben“ geförderten Projekten unter Beweis gestellt hat – sowohl im Bereich Bauarbeiten als auch bei der Trinkwasserbohrung.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 62.000 Euro, wovon 41.800 Euro durch einen Beitrag der Region Trentino-Südtirol gedeckt werden. Das Projekt wird zudem vom Meraner Weinfestival unterstützt.

Die neue Einrichtung wird einen Mehrzweckraum, zwei Werkstätten zur Verarbeitung und Konservierung landwirtschaftlicher Produkte, Sanitäranlagen und ein Lager umfassen. Die Gäste des von der Caritas Abomey betriebenen Zentrums können dort die Verarbeitung und Konservierung von Gemüse wie Tomaten; Paprika, Zwiebeln und Chilischoten erlernen. Das Ausbildungsprogramm beinhaltet außerdem Kurse in Hygiene und Gesundheit, die Herstellung von Düngemitteln und die Tierhaltung. Ziel ist es, den jungen Frauen konkrete Mittel zur wirtschaftlichen Selbstbestimmung in die Hand zu geben.

Auf den Fotos: das Centre Mougnon und die Baustelle des neuen Gebäudes