Krieg in Europa belastet auch Afrika
Es ist höchste Zeit, Projekte zu entwickeln, mit denen Afrika geholfen werden kann, um mit den Folgen des Ukraine Kriegs fertig zu werden. Daran wurde während der Jahresversammlung der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ erinnert. Und die Missionsgruppe ist, auf Wunsch einiger Diözesen des Benin, auch schon dabei, mit neuen Brunnenbohrungen den Zugang zu mehr Wasser zu erschließen, damit in verschiedenen Dörfern der Gemüseanbau für die Selbstversorgung ermöglicht wird.
Während in den letzten beiden Jahren die Pandemie die Arbeit der von Alpidio Balbo gegründeten Hilfsorganisation bestimmt hat, ist es in diesem Jahr der Ukraine Krieg. Es sind nicht nur die ausbleibenden Spenden, die in dieser Situation mehr den Ukraine-Flüchtlingen zufließen, sondern es ist auch die Verschlechterung der Lebensbedingungen in den von der Missionsgruppe betreuten Ländern Afrikas, die eigentlich eine Steigerung der Hilfsleistungen erfordern würden.
So sind im Benin die Preise für Grundnahrungsmittel stark gestiegen (z.B. Brot bis zu 50%), ebenso gibt es kaum noch Treibstoff. Von daher der Aufruf der Kirchen vor Ort, insbesondere der Diözesen von Abomey und Natitingou, Projekte zu unterstützen, mit denen der Gemüseanbau in den Dörfern ermöglicht wird.
Bild: Alpidio Balbo im „Maison de l’Esperance“ von Cotonou

