Kardiologie in Tanguietà

Der GMM unterstützt die Einrichtung einer Kardiologieabteilung am Krankenhaus „St. Jean de Dieu“ der Fatebenefratelli in Tanguietà, Benin. Die Arbeiten werden zum Teil durch eine Spende in memoriam des Veroneser Kardiologen, Francesco Cicogna, ermöglicht.

Das Krankenhaus der Fatebenefratelli in Tanguietà, im Nordbenin, das unter der Leitung von Bruder Fiorenzo Priuli steht, ist im Begriff, eine Kardiologieabteilung einzurichten, die anschließend mit dem Zentrum für Herzchirurgie in Shisong, im Kamerun, verbunden sein wird, welches von Prof. Alessandro Frigiola, Direktor der Herzchirurgie am Krankenhaus von San Donato Milanese, realisiert worden ist. Auf Grund der in Tanguietà erstellten Diagnose können Herzpatienten, für die ein Eingriff notwendig ist, an das Krankenhaus von Kamerun weitergeleitet werden.

Ein Teil der nötigen Ausrüstung sowie eine Lieferung an Medikamenten konnten durch die Spende von Frau Elisa und weiterer Familienangehöriger des Veroneser Kardiologen Francesco Cicogna, dem die Abteilung in Tanguietà gewidmet sein wird, finanziert werden. Es handelt sich, unter anderem, um einen Echokardiographen und zwei Elektrokardiographen. Ein weiterer Elektrokardiograph, ein Lungenventilationsgerät, zwei Defibrillatoren sowie sieben Infusionsgeräte, alle aus dem Sanitätsbezirk Meran stammend, wurden dem GMM von der Autonomen Provinz Bozen zur Verfügung gestellt. Im Missionszentrum von Villaverla, Vicenza, wird außerdem ein Container für das Krankenhaus von „St. Jean de Dieu“ zusammengestellt. Das Sanatorium Martinsbrunn von Meran stellt ein ferngesteuertes Radiologiegerät zur Verfügung, das Krankenaus von Padua ein TAC, zwei Mammographen kommen vom Krankenhaus von Bassano und von der Krebsliga von Vicenza kommen 40 Krankenhausbetten sowie weiteres Material. Nebenbei wird auch ein ferngesteuertes Radiologiegerät für das Krankenhaus von Nikki, auch im Benin, verschifft.

Im Bild: das Krankenhaus von Tanguietà