Weltwassertag 2026
Gmm: neun Trinkwasserbrunnen in Dörfern im Benin bringen Hygiene und Bildungschancen für Mädchen
Anlässlich des 22.März, dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltwassertag, beginnt die Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen zum Leben“ in Kürze mit dem Bau von neun Trinkwasserbrunnen in ebenso vielen Dörfern in Benin, Westafrika, für etwa 16.000 Menschen.
„Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung“ – unter diesem Motto hat die UNO den Weltwassertag 2026 ausgerufen. Sie betont, „dass Ungleichheiten dort zunehmen, wo Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen haben“, und dass Frauen und Mädchen am stärksten betroffen sind. Dieses Thema liegt der GMM besonders am Herzen: Mädchen und jungen Frauen wird häufig der regelmäßige Schulbesuch verwehrt, da sie oft kilometerweit laufen müssen, um Wasser für ihre Familien zu holen. Die Verfügbarkeit von sauberem Wasser verbessert nicht nur die Hygiene und verhindert Krankheiten, sondern gibt Mädchen auch mehr Zeit für ihre Bildung.
Das Wasserprojekt 2026 wird in Zusammenarbeit mit der örtlichen Diözesan-Caritas und dem Gesundheitszentrum „St. Camille“der Kamillianer von Davougon in vier Départements von Benin durchgeführt: Atacora, Borgou, Donga und Zou. Die Bohrungen erfolgen in abgelegenen ländlichen Gemeinden mit unzureichenden oder verunreinigten Wasserquellen, welche erhebliche Gesundheitsrisiken hervorrufen. Einige Einrichtungen werden mit Wassertürmen und photovoltaikbetriebenen Pumpen ausgestattet.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 220.000 Euro. Mit einer „Brunnengebühr“ von 3000 Euro kann man sich an den Kosten beteiligen, aber auch jede andere Spende ist willkommen und hilft dabei, Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
Bilder: Trinkwasserbrunnen, die im letzten Jahr von der GMM gebaut wurden.

