Forage 3: Wasser für Hygiene und Gesundheit
Gueguezogon, Kpokissa und Hounoume, alle im Zou Gebiet, im Südbenin, sind die letzten drei Dörfer in denen im Rahmen des Programms 2021 Brunnenbohrungen durchgeführt wurden. Das von der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ vorgesehene Bohrprogramm für das Jahr 2021 konnte nicht zuletzt auch dank eines Beitrages der Autonomen Provinz Bozen verwirklicht werden.
Auch in diesen drei Dörfern war die frühere Wasserversorgung äußerst dürftig: Wasserlöcher und Rinnsale mit nicht trinkbarem Wasser oder mit Quellen, die kilometerweit entfernt sind. Dazu Suzanne Abilome, Religionslehrerin der Pfarre von Kpokissa, vor dem Bau des neuen Brunnens: „Die Wasserversorgung ist sehr schwierig. Wir verwenden das Wasser aus der Steppe und desinfizieren es mit einem Produkt namens Sindakin. Oder wir suchen eine Quelle auf an der schon um 5 Uhr früh eine Warteschlange entsteht“.
Nun sind die Lebensbedingungen in den drei Dörfern mit genügend Wasser in bester Qualität und für alle Bewohner ausreichend bedeutend besser geworden, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit und der Hygiene. In Gueguezogon leben 3700 Menschen, davon 900 Kinder, in Kpokissa gibt es 3600 Einwohner, wovon 1400 Kinder sind und in Hounoume gibt es 2100 Bewohner, von denen 600 Kinder sind.
Bilder: die neuen Brunnen von Gueguezogon, Kpokissa und Hounoume

