Erste Brunnen im Benin fertiggestellt

Nun sind die ersten Brunnen fertiggestellt worden, die vom Programm 2023 der Meraner Missionsgruppe "ein Brunnen zum Leben" für den Benin vorgesehen worden sind, um die Wasserversorgung in dem westafrikanischen Land zu verbessern.

Einer davon befindet sich in Adjiman, einem Weiler mit circa 1.000 Einwohnern, in der Diözese von Djogou, im Waldgebiet im Norden, zwischen den Departements von Borgou und Alibori. Es ist eine der vier Bohrungen, die ein einzelner Spender der von Alpidio Balbo gegründeten Meraner Missionsgruppe finanziert hat (Gesamtkosten von etwa 100.000 Euro).

Ein grosses Frendenfest wegen des neuen Brunnens gab es auch in Adakpane, in der Diözese von N'dali, wo an die 500 Angehörigen der Peulh-Volksgruppe mit frischem Wasser versorgt werden. Auch hier ist das Wasser nicht nur wegen der besseren Hygiene-Versorgung und damit Volksgesundheit wichtig, sondern weil damit kleine Gemüsegärten gehalten werden können, und so der Speisenplan verbessert wird.

Die vier, von einem einzelnen Wohltäter finanzierten Brunnen, sind ein Teil des Programmes 2023. Es folgen weitere sieben Bohrungen, die zum Teil dank zahlreicher Spender, zum Teil durch einen Beitrag der Autonomen Provinz Bozen ermöglicht werden.

Die sieben Brunnen werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Diözesen in verschiedenen Dörfern der Departements von Zou, Borgou und Atakora gebohrt. Die Gesamtkosten für diese sieben Brunnen belaufen sich auf 176.000.-- Euro.

Bilder: Die Brunnen von Adjiman und Adakpane