Eine Schule für Maria Cristina
In Birni, einem kleinen Dorf im Atakora-Gebiet, im Nordbenin, wird eine Grundschule nach der Bozner Direktorin und Lehrerin Maria Cristina Santuari benannt. Bereits unmittelbar nach ihrem Tod am 1. November 2014 hat die Missionsgruppe Meran „ein Brunnen zum Leben“ (GMM) beschlossen, ihr als langjährige Unterstützerin der Meraner Organisation eines der nächsten Projekte im Bereich der Schulbildung zu widmen, das in Afrika verwirklicht wird.
Die Schule wurde bereits vom Unterrichtsministerium des Benin genehmigt und wird, in Absprache mit der Diözese von Natitingou, in Birni gebaut. Birni ist ein Dorf mit 14.000 Einwohnern und liegt an der Verbindungsstraße nach Burkina Faso.
Das Projekt sieht zwei Gebäude vor und wird in zwei Schritten verwirklicht. 2016 wird das erste Gebäude errichtet das drei Klassenzimmer, einen Direktionsraum, einen Lagerraum sowie Hygieneräume mit fließendem Wasser haben wird. Außerdem wird ein Brunnen gebohrt und ein piezometrischer Turm mit Wassertank errichtet. Weiters ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen, die den nötigen Strom liefern soll. Die voraussichtlichen Kosten werden für dieses erste Gebäude etwas mehr als 80.000.- Euro betragen. Anlässlich des Begräbnisses von Maria Cristina sind bereits diverse Spenden von Verwandten und Freunden für dieses Vorhaben gesammelt worden. Wer das Projekt unterstützen will kann es tun indem er bei der Spende ganz einfach „Scuola Maria Cristina Santuari“ angibt.
Bild: Frau Prof. Santuari und die Kinder von Birni

