Ein Pickup für Paligwend
Das Sozialzentrum „Paligwend“ in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, hat sich ein Dreirad zugelegt. „Wir konnten es dank der aus Italien erhaltenen Hilfsgelder anschaffen, und es wird nicht nur für den Warentransport eingesetzt, sondern wir können damit auch Kranke ins Krankenhaus bringen, wenn der staatliche Rettungswagen nicht kommt“, erzählt uns Clementine Zoma, Präsidentin des Führungsvereins des Zentrums.
Das Zentrum ist vor sechs Jahren mit Unterstützung der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ und der Caritas der Antonius-Basilika von Padua angelegt worden und liegt in Tanlarkugri, in der Periferie von Ouagadougou. Hier haben sich in den letzten Jahren viele Flüchtlinge niedergelassen, die aus Gegenden abgehauen sind, in denen Terroristengruppen ihr Unwesen treiben.
„Wegen des Terrorismus sind viele von Auswärts gekommen“, berichtet Clementine, „und haben sich in der Nähe des Zentrums niedergelassen“. Dadurch hat die Arbeit im Zentrum zugenommen, da es nicht nur für Kranke Anlaufstelle ist, sondern für alle die Hilfe und Schutz suchen. „Viele kommen auch nur um sich ihre Ängste von der Seele zu sprechen, vor allem jene die aus Gebieten kommen, in denen Terroristen auftauchen“.
Dadurch nimmt der Druck auf das „Paligwend“ zu, aber Clementine nimmt es gelassen. „Wir freuen uns, die Arbeit läuft bestens. Wir haben mehr Personal und auch zwei Ärzte sind dazugekommen, da wir jetzt ein Gesundheitszentrum sind. Außerdem haben wir Krankenpfleger*innen und Hebammen, insgesamt sind wir jetzt an die zwanzig Personen“.
Bild: Clementine mit dem Dreirad

