Ein Leben für die Mission

Überraschend ist Maria Antonietta Marchese, Salesianerin der Göttlichen Heimsuchung, für immer von uns gegangen. Die Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ nimmt am Schmerz und an den Gebeten all jener teil, die sie gernhatten, und erinnert gleichzeitig an eine Freundin die ihr Leben in den Dienst der Mission gestellt hat.

Schwester Maria Antonietta war diejenige, die die Sozialarbeit in der Mission der Salesianerinnen von Cotonou, im Benin, begonnen hat. Und eben dort hat sie der Gründer der Meraner Missionsgruppe, Alpidio Balbo, zum ersten Mal getroffen und damit den Weg für viele wertvolle Initiativen aufgetan. Initiativen die sich in erster Linie um die Aufnahme und Ausbildung von Mädchen gedreht haben, die Opfer von Ausbeutung und Menschenhandel gewesen sind.

Im Jahr 2018 hat Schwester Maria Antonietta Afrika den Rücken gekehrt und ist nach Turin zurückgekommen, und zwar zu den Salesianerinnen von Vallette. Dabei hat sie sich weiter für die Missionstätigkeit eingesetzt, nur in einer neuen Form. In einem Brief schrieb sie uns, dass sie sich „um den Schulbesuch ausländischer Schüler und um die Einführung in den katholischen Glauben von Erwachsenen“ kümmert. Wir erinnern uns an sie in Liebe und Dankbarkeit und sind sicher, dass wir nunmehr eine gute Fürsprecherin im Himmel haben.

Bild: Schwester Maria Antonietta Marchese in der Mitte, mit Alpidio Balbo in Cotonou