Chaddad wieder in Italien
Vor sieben Jahren hätte Chaddad Daouda in Parakou, Benin, beinahe sein Leben durch eine Infektion verloren, die in Folge einer Sportverletzung aufgetreten war. Nun ist der Junge, auf Initiative des GMM, nach Italien gekommen, wo durch eine spezielle Therapie seine Beweglichkeit wieder hergestellt werden soll.
Das Ganze geht auf das Jahr 2004 zurück, Chaddad war damals 12 Jahre alt. Beim Fußballspiel hatte er sich das rechte Knie gebrochen. Nach der Operation im Krankenhaus von Parakou hatte sich die Wunde so stark entzündet, dass die Ärzte meinten, nur eine Amputation könne den Jungen noch retten. Alpidio Balbo organisierte in aller Eile die Einlieferung in ein Krankenhaus in Padua, dort wurde in den folgenden drei Jahren alles erdenkliche unternommen, um dem Jungen das Leben zu retten. Die Beweglichkeit des Beines aber, das in Folge eines Operationsfehlers kürzer geworden war, blieb vorerst stark eingeschränkt.
Prof. Roberto Nardacchione, Primar der Orthopädie der Poliklinik von Abano Terme, hat zusammen mit Dr. Augusto Rovini, Chirurg derselben Abteilung, die Behandlung von Chaddad von Anfang an begleitet. Nun hat der GMM Chaddad die Rückkehr nach Italien ermöglicht, und am 17. Februar wird er im Krankenhaus von Montecchio Maggiore (VI) vom Team von Dr. Enrico Castaman erneut operiert. Dadurch, und durch eine anschließende zweijährige Therapie, will man die Beweglichkeit von Chaddads Bein größtenteils wieder herstellen.
Foto: Der neunzehnjährige Chaddad mit Alpidio Balbo.

