Bohrungen 3: vier Dörfer im Atakoragebiet

Firou, Materi, Gouture und Kounakogou sind vier Dörfer des Atakoragebietes, im Nordbenin. Sie liegen zwischen 70 und 200 km von der Hauptstadt Natitingou entfernt und ihnen gemeinsam ist die Wasserknappheit bzw. der gänzlich fehlende Zugang zu frischem Trinkwasser. Aus diesem Grund wurden sie in die Liste der acht Dörfer aufgenommen, die im Erschließungsprogramm des Jahres 2020 der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ berücksichtigt werden, das vor einigen Wochen mit der Bohrung in Gouture abgeschlossen werden konnte.

In Firou (1.400 Einwohner), Materi (5.300 Einwohner), Gouture (1.000 Einwohner) und Kounakogou (900 Einwohner) ist es Aufgabe der Frauen, das Wasser für die Familie zu holen.

Dazu müssen sie jeden Tag viele Kilometer gehen um letztendlich Wasser von schlechter Qualität zu holen, das wiederum der Grund für viele Krankheiten, die insbesondere die Kinder betreffen, ist.

Nun versorgen die neuen Brunnen die Bewohner mühelos mit gutem Trinkwasser und gleichzeitig wird die Verbreitung von Krankheiten reduziert.

Außerdem ermöglicht die Erschließung der Brunnen in einigen Dörfern wie z.B. Materi und Kounakogou die Pflege kleiner Gemüsegärten.

Bilder: die Brunnenbohrungen in den Dörfern Firou, Materi, Gouture und Kounakogou