Bischofskonferenz unterstützt Schulbau
Den Kindern des Atakoragebietes den Schulbesuch zu ermöglichen ist eines der Hauptziele der Diözese von Natitingou, im Nordbenin. Diesem Ziel dient die Errichtung einer Grundschule im Weiler Firou (circa 200 km von Natitingou entfernt). Das Projekt wird von der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ verwirklicht und von der italienischen Bischofskonferenz mit einem Beitrag aus dem 8 Promille Steuerfond, der für Wohltätigkeitsprojekte zu Gunsten der dritten Welt verwendet wird, unterstützt.
Die neue Struktur ermöglicht es über 300 Kindern aus Firou und den umliegenden Orten eine Schule zu besuchen, vielen davon zum ersten Mal. Im vergangenen Jahr hat die Meraner Missionsgruppe in Firou schon einen Trinkwasserbrunnen gebaut. Die neue Schule wird aus sechs Unterrichtsräumen, einem Direktionszimmer, einem Lagerraum, Sanitärräumen und einem Mehrzwecksaal, der auch der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stehen wird, bestehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ungefähr 214.000.- Euro, einen Löwenanteil von 180.000.- Euro übernimmt die italienische Bischofskonferenz.
Mit Hilfe der italienischen Bischofskonferenz konnte die Meraner Missionsgruppe mehrere Projekte im Benin verwirklichen: eine Oberschule in Kouande (auch Atakoragebiet), eine, von den Salesianerinnen geführte Lehrerbildungsanstalt in Cotonou sowie die Oberschule im Schulzentrum „Maria Adelaide“ in Bembereke.
Bild: Einwohner von Firou am neuen Brunnen, das 2019 fertiggestellte Schulzentrum von Kouande

