Benedikt, Afrika und die Lebensfreude
„Trotz der Armut und des Leides herrscht in Afrika Lebensfreude. Es ist die Freude ein Mensch zu sein: und das bedeutet von Gott geliebt zu werden“: so hat Benedikt der XVI. seine Eindrücke zusammengefasst, nachdem er von seiner Pastoralreise in den Benin im November 2011 zurückgekehrt war. Zum Tod von Papst Ratzinger, wollen wir mit diesen Worten seiner gedenken.
„Ich habe mich über den Empfang durch die Afrikaner sehr gefreut“, hatte Papst Benedikt weiters gesagt, „ihre Freundlichkeit ist in Europa inzwischen verloren gegangen: bei uns gibt es viele Dinge, die das Herz verhärten“.
Zwischen den vielen Terminen während des Besuchs im Benin ist sich auch eine kurze Begegnung vor der Apostolischen Nuntiatur in Cotonou mit Alpidio Balbo und einer Delegation der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ ausgegangen.
Der Gründer der Missionsgruppe erinnert sich, „dass jener Besuch ein großes Geschenk für die Kirche des Benin und die von Entbehrungen gekennzeichnete Bevölkerung war, die aber, wie Papst Benedikt bemerkt hatte, voller Leben und Energie ist. Es war auch ein großes Geschenk für uns von der Meraner Missionsgruppe ihm begegnen zu können so wie seine Zeit als Papst ein großes Geschenk für die gesamte Kirche war“.
Bild: die Begegnung von Alpidio Balbo mit Benedikt dem XVI. am 18. November 2011, vor der Apostolischen Nuntiatur von Cotonou, im Benin

