Arbeiten für Wasser
Durch einige Schäden an den Bohrmaschinen ist das Brunnenbohrprogramm 2017 der Meraner Missionsgruppe „ein Brunnen zum Leben“ im Borgou-Gebiet, im Nordbenin, ein wenig in Verzug geraten. Die neuen Wasserstellen werden der Bevölkerung aber auf jeden Fall ab dem 30. Juni d.J. zur Verfügung stehen.
Der Projektleiter des GMM, Fabrizio Arigossi, ist vor kurzem von seiner alljährlichen Afrikareise, bei der er diverse Baustellen besichtigt hat, zurückgekehrt. Bei den Lokalaugenscheinen in Borgou hat nur mehr eine Bohrung gefehlt, gleichzeitig wurde bereits an der Errichtung der Wassertürme und an der Fertigstellung der Photovoltaikanlagen, die den Strom für die Pumpen liefern müssen, gearbeitet.
Die neuen Bohrungen werden vom GMM in Zusammenarbeit mit der Diözesancaritas von Parakou und Abomey in den Weilern Terou, Monroussari Souakpa, Bagoudou N‘kparou, Lafiaboudo und Gouney, im Bourgou-Gebiet, sowie Agonve Hweli im Zou-Gebiet, betrieben. Außerdem ist auch der Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 40 m³ im Zentrum für psychisch Kranke „Oasis d‘Amour“ in Bohicon, fast fertig.
Bilder: von links – Bewohner des Weilers Bagoudou N‘kparou an der Fassung (blaues Rohr) des eben gebohrten Brunnens; einige Bewohner von Agonve Hweli zeigen die Schilder die am Wasserturm angebracht werden.

