Analysen am „Paligwend“

Es gibt immer mehr Arbeit in der Fürsorgestelle „Paligwend“, in der Peripherie von Ouagadougou. In den ersten fünf Monaten sind bereits mehr als 3000 Patienten untersucht worden.

Die Zahlen kommen von Clementine Zona, einer in Bozen ausgebildeten Zahntechnikerin und Vorsitzende des Vereins „Paligwend“. In dieser Funktion ist sie auch für die vom GMM „ein Brunnen zum Leben“ in Zusammenarbeit mit der Caritas von Padua und Dank eines Beitrags des Missionsbüros der Diözese Bozen Brixen errichteten Fürsorgestelle verantwortlich.

Weitere Zahlen: untersuchte Frauen 214, Männer 99, aufgenommene Patienten 596. Außerdem gab es 15 Schwangerschaftsberatungen, 5 Geburtshilfen, 2 Frühgeburten. In 365 Fällen wurde Malaria diagnostiziert. Ein Todesfall. Die Zahlen gehen aus dem Bericht vom September 2017 hervor, den Clementine für das Gesundheitsministerium von Burkina verfasst hat.

Seit einigen Wochen ist nun auch ein Labor in Betrieb, und aus den Statistiken geht hervor, dass im September 164 Analysen durchgeführt worden sind. Die Ausstattung für das Labor konnte Dank der Spende eines Bozener Brautpaares komplettiert werden; die angehenden Eheleute hatten von Verwandten und Freunden eine Spende für das „Paligwend“ als Hochzeitsgeschenk erbeten. „Es ist eine Riesenfreude die nötigen Analysen im eigenen Labor machen zu können. Wir bedanken uns von Herzen für alles, was ihr für uns tut“, schreibt uns Clementine.

Bilder: Untersuchungen am „Paligwend“