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20.06.2004

Der kleine Chaddàd möchte wieder spielen

Hinter einem Ball herlaufen war sein Leben, jetzt sieht er seine Lieblingsspieler bei der europäischen Meisterschaft im Fußball vom Zimmer aus im Haus von Papa Balbo. Er kann sie nicht mehr nachahmen, denn es wäre schon ein Wunder, wenn das rechte Bein das jetzt verbunden und bandagiert ist, ihm erlauben würde, wieder zu gehen. Aber in den wachen, dunklen Augen von Chaddàd, der gerade 12 Jahre alt geworden ist, liest man die ganze Dankbarkeit gegenüber demjenigen, der sich seine Geschichte zu Herzen genommen und ihn aus einer dramatischen Situation gerettet hat. Und gerade beim Fußballspielen hat alles begonnen. Ein staubiger Platz unter der glühenden Sonne Afrikas, dann eine Aktion wie so oft, Chaddàd stoßt mit dem Torwart zusammen und bleibt mit einem schmerzenden Knie liegen. Der Vater kommt und bringt ihn ins Krankenhaus von Parakou, einer Stadt in Benin. Die Diagnose ist eingebrochenes Knie, und der Junge wird mit Hilfe von zwei Nägeln operiert. Nach einigen Tagen wird der Schmerz schlimmer und er bekommt Fieber. Wieder schnell ins Krankenhaus, wo die Binden entfernt werden, und man sieht die Infektion, die sofort zahlreiche Ameisen anzieht. Der Arzt verlangt 4.000 Frank, um einzugreifen, aber das Geld ist nicht da. Es vergehen schreckliche Tage, dramatische Stunden, und endlich kommt Papa Balbo, der, nachdem er von der Situation erfahren hatte, den Jungen wieder ins Krankenhaus bringt und das nötige Geld für die Behandlung zur Verfügung stellt. Aber die verlorene Zeit hat die Situation verschlechtert und nach Aussage der Ärzte von Parakou ist die einzige Möglichkeit, das Leben von Chaddàd zu retten, das Bein zu amputteren. Balbo ist damit nicht einverstanden, er will das weder aktzeptieren, noch ist er unberührt davan. So nimmt er einen Monat später Chaddàd mit nach Italien, wo dieser in Padua alle nötigen, genauen Untersuchungen macht. Wieviel Bürokratie, Dokumente, Geduld und Geld – aber es hat geklappt. Die Ärzte von Padua nehmen sich des Falles von Chaddàd an, der gepflegt, operiert und mit Liebe umsorgt wird.
Um wenigstens die Bewegung wiederzuerlangen, wird es ungefähr 2-3 Jahre dauern. Z.Zt. ist Chaddàd Gast von der Missionsgruppe Meran, die mit Hilfe ihrer Wohltäter für seinen Unterhalt sorgt.
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