Seit dem Tod Graziano Bortolottis sind nunmehr zehn Jahre vergangen. In diesen Jahren ist an einem der Orte, die er damals mit seiner Frau Christina und Alpidio Balbo besucht hat, ein Sanitätszentrum entstanden, das seinen Namen trägt und vielen Menschen neue Hoffnung gibt.
Die Pfarrgemeinde von "Santa Croce" in Turin hilft Komiguea. Die Spenden, die im vergangenen Advent gesammelt worden sind sowie ein Teil einer Erbschaft, die die Pfarre erhalten hat, werden für die Sanierung des Zentrums "Notre Dame du Refuge" zur Verfügung gestellt.
In Parakou, Nordbenin, wird dringend eine zweisprachige Schule für die Kinder von Familien, die aus dem Niger kommen, benötigt. Der GMM wird auf Wunsch der Erzdiözese den Bau einer neuen Schule finanzieren.
Ein menschenwürdigeres Zentrum für die Kinder von Komiguea: dieses Ziel verfolgt der GMM mit der Finanzierung verschiedener Arbeiten die 2012 am Institut "Notre Dame du Refuge" ausgeführt werden.
Ein Ausbildungszentrum für Erzieher: das ist für den GMM eines der wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2012. Es soll in Cotonou, Benin, in Zusammenarbeit mit den Salesianerinnen entstehen.
Zur Zeit wird die Informatik-Klasse an der Schule der Comboni-Missionare in Tabligbo, Togo, hergerichtet. Wie berichtet wird diese mit PCs ausgestattet, die der GMM gespendet hat. Was jetzt noch fehlt ist der Anschluss an das Stromnetz.
Dank der testamentarischen Verfügung einer Gönnerin aus dem Nonstal, im Trentino, werden die Kinder eines Kindergartens von Parakou, Nordbenin, demnächst einen Brunnen haben, der sie mit frischem Trinkwasser versorgt.
In der "Cesare Battisti" Kaserne von Meran wurde das vergangene Weihnachtsfest dem GMM und seinem Gründer, Alpidio Balbo, gewidmet. Die Initiative ist vom Kommandanten der Logistikdivision "Dolomiti", Oberst Mario Bisica, ausgegangen.
Ein Beispiel gelebter Solidarität ist "der Vormittag des Volontariats", der vom Pascoli-Lyzeum von Bozen organisiert wird. Der GMM hat auch heuer wieder an der Initiative der Schule teilgenommen, die diese Veranstaltung als "individuelle und soziale Bereicherung für die Studenten" sieht.
20.2.2012 - Sono passati dieci anni da quel giorno di gennaio in cui Alpidio Balbo, mio marito Graziano ed io salimmo a Parigi sull’aereo che ci avrebbe portato in Benin.